Reise nach Äthiopien
vom 27. März 2004 bis zum 20. April 2004
Teil 1: Ankunft und Aufenthalt in der Hauptstadt Addis Abeba
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Auf den folgenden Seiten möchte ich anhand unserer Fotos etwas über
Äthiopien und unsere Reise dorthin erzählen. Mehr Hintergrundinformationen,
auch zu laufenden Projekten, gibt es auf unserer
Äthiopien-Homepage.
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27. März 2004
Um 7:50 Uhr starten wir in Berlin-Tegel nach London-Heathrow. Dort haben wir einige Stunden
Aufenthalt. Danach geht es mit einer kurzen Zwischenlandung in Alexandria weiter nach
Addis Abeba, wo wir um 1:45 Uhr landen. Timos Familie empfängt uns am Flughafen und
organisiert Taxis. Die bringen uns zur Hermansburger Mission, wo wir während unseres
Aufenthaltes in Addis wohnen.
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Das ist unsere Reisegruppe (von links: Stefan, Peter, Siegfried, Ricarda,
Franzi, ich, Karo und Timo). Am Flughafen in Tegel warten wir auf den Abflug.
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Als wir mitten in der Nacht auf dem Flughafen in Addis ankommen, wird Timo
von seiner Familie herzlich empfangen.
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28. März 2004
Unsere erste Nacht in der Hermansburger Mission war kurz, aber erholsam. Zum
Frühstück gehen wir in das benachbarte Hotel Motera. Später
kaufen wir erstmal ein paar Lebensmittel und machen es uns danach in unserer
Unterkunft bequem, um uns dort erstmal zu akklimatisieren. Nachmittags besuchen
wir einen äthiopischen Gottesdienst und fahren später in die
Innenstadt von Addis. Zum Abendessen geht es dann wieder zurück ins
Hotel Motera. Bevor wir schlafen gehen, treffen wir uns noch mit Christoph,
einem deutschen Entwicklungshelfer, der mit behinderten Jugendlichen arbeitet.
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Vor unserer Unterkunft in der Hermansburger Mission machen wir es uns
erstmal bequem, um uns zu regenerieren und an das Klima zu gewöhnen.
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Neugierig werden wir von einigen jungen Gästen begutachtet.
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Am Obstladen um die Ecke decken wir uns gleich mit zahlreichen Früchten
ein. Vorher müssen wir aber noch den Preis aushandeln.
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Das Obst schmeckt fantastisch. Man bemerkt sofort die 13 Monate Sonne pro
Jahr. ;-) So viel Geschmack bekommt man in Deutschland nicht.
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Mit vollen Tüten und den gekauften Wasserflaschen geht es zurück
in unsere Unterkunft.
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Jetzt machen wir unseren ersten Ausflug in die Innenstadt von Addis und
sind schon ganz gespannt auf diese Metropole.
Da die Stadt in einer Senke liegt, liegen die Abgase oft schwer in der Luft.
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Unser Taxi haben wir verlassen und erkunden die Stadt weiter zu Fuss.
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Obwohl auf den Straßen ein ziemlich chaotischer Verkehr herrscht,
sind zusätzlich auch noch jede Menge Tiere, wie diese Herde Ziegen,
unterwegs.
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Einige Straßen in Addis sind so nobel wie diese. Hier wohnen wohlhabende
Leute.
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In vielen anderen Straßen sieht es dagegen eher aus wie hier.
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An einigen Stellen erkennt man auch noch die sozialistische Vergangenheit
von Äthiopien.
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Auf dem Rückweg besuchen wir noch diese Werkstatt, wo junge Frauen
zu Näherinnen ausgebildet werden.
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Am Abend essen wir im Hotel Motera unsere erste traditionelle Mahlzeit. Das
Essen besteht aus verschiedenen zu Brei gekochten Fleischsorten und Kartoffeln,
Eiern und Gemüsen, die auf einem gemeinsamen großem Teller
serviert werden. Es ist recht scharf gewürzt.
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Es schmeckt super lecker. Nur müssen wir noch etwas üben. Zu jedem Essen
gibt es einen saurer Fladenbrotteig namens Injerra, der aus dem Getreide
Teff hergestellt wird. Ein Stück Injerra legt man in die Hand und wickelt
dann geschickt das Essen darin ein. Danach steckt man das Paket in den Mund, ohne sich
dabei die Hände schmutzig zu machen.
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29. März 2004
Vormittags fahren Timo, Siegfried, Peter und ich ins Hilton Hotel, um
dort unser Geld von Euro in Birr umzutauschen. Nachmittags besuchen
wir alle zusammen die deutsche evangelische Gemeinde von Äthiopien
und die German Church School. Am Abend machen wir es uns in unserer
Unterkunft bequem.
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Im Hilton Hotel glaubt man, plötzlich in einer anderen Welt zu sein.
Das Gebäude protzt nur so vor Luxus. Nachdem wir unsere Geld getauscht
haben, trinken wir noch einen Kaffee in dieser Kaffeeecke.
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Da der größte Birr-Schein ungefähr 10 Euro entspricht,
haben wir nach dem Umtausch mehrere große Bündel an Scheinen.
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Ich übernehme die Gemeinschaftskasse und zahle Franzi ihren Anteil aus.
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Die German Church School wird durch die deutsche evangelische Gemeinde
finanziert. Das besondere: hier lernen blinde und nicht behinderte Kinder
zusammen.
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Die meisten Schüler kommen aus diesem Slum. Bedingung für die
Aufnahme in der Schule ist, dass die Kinder schon vorher mindestens 1 Jahr
zur Schule gegangen sind und den Aufnahmetest bestehen.
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Zum 2. Teil
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Letzte Aktualisierung: 26. August 2007
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