Reise nach Äthiopien
vom 27. März 2004 bis zum 20. April 2004

Teil 2: Fahrt nach Chanka über Ambo, Nekemte und Aira

Auf den folgenden Seiten möchte ich anhand unserer Fotos etwas über Äthiopien und unsere Reise dorthin erzählen. Mehr Hintergrundinformationen, auch zu laufenden Projekten, gibt es auf unserer Äthiopien-Homepage.

30. März 2004
Heute starten wir unsere große Fahrt in das kleine Dorf Chanka, im Westen von Äthiopien, das wichtigste Ziel unserer Reise. Da wir ein paar kleinere Probleme mit unseren Jeeps haben, kommen wir allerdings nur bis nach Ambo. Dort besuchen wir ein Forschungszentrum für Pflanzenschutzmittel, das auch von der EU geförtert wird. Der Leiter ist ein alter Freund von Timo. Die Nacht verbringen wir in einem Hotel in Ambo.

Unsere Sachen sind jetzt alle in den Jeeps gut verstaut. Gleich kann die Reise losgehen... Vor der Abfahrt
An der Stadtgrenze Am Stadtrand von Addis ändert sich komplett die Umgebung. Rechts und Links stehen einfache Hütten und viele Tiere sind auf den Straßen unterwegs.
Wir machen unsere erste Pause und staunen noch immer über die uns bisher völlig unbekannte Vegetation. Erste Pause
Kumadu Kumadu, die Nichte von Timo, begleitet uns auch auf unserer Reise nach Chanka. Sie lebt in Addis und hilft uns sehr bei der Kontaktaufnahme mit den Menschen hier.
Jede Pause nutzen wir, um uns die Umgebung anzuschauen. Die Vegetation ist faszinierend. Auch diesem großen Baum gilt unsere Bewunderung. Unter einem grossen Baum
Drei Kinder Von den Menschen werden wir hier freundlich empfangen und neugierig beobachtet.
Faszinierend sind auch die Hütten, in denen die Menschen am Wegesrand leben. Einfache Huette
Wohnhaus in Ambo Jetzt sind wir in Ambo und besuchen Timos Freund Taye. Er lädt uns spontan zu sich nach Hause zum Essen ein.
Auch seine Töchter begrüßen uns. Tayes Toechter
Kaffeezeremonie Uns zu Ehren wird eine Kaffeezeremonie durchgeführt. Bevor die Kaffeebohnen geröstet werden, wird Gras auf dem Fußboden ausgestreut.
Mit den frisch gerösteten Bohnen wird dann Kaffee gekocht. Es duftet herrlich. Kaffeezeremonie II
Kaffeetassen Jetzt ist der Kaffee fertig. Er ist sehr stark und süss. Aber nach kurzer Zeit haben wir diesen Kaffee lieben gelernt.
Nach dem Kaffee gibt es noch reichlich zu Essen. Das tut uns nach den Reisestrapazen richtig gut. Essen bei Taye
Abends im Hotel in Ambo Am Abend sitzen wir gemütlich im Garten unseres Hotels in Ambo und spielen Karten.

31. März 2004
Nach einer sehr kurzen Nacht starten wir mit den Jeeps um 5:30 Uhr. In Bako stoppen wir, um zu frühstücken. Eine größere Mahlzeit nehmen wir später noch in Gimbi zu uns. Am Abend treffen wir im Krankenhaus in Aira ein. Dieses Krankenhaus ist völlig abgelegen und besitzt nur ein paar Notstromaggregate zur Stromerzeugung. Ein Telefon gibt es nicht, man kann nur über Funk Kontakt zur Außenwelt aufnehmen. Wir übernachten im Gästehaus des Krankenhauses.

Wir fahren morgens in völliger Dunkelheit los. Nachdem die Sonne aufgegangen ist, sehen wir nun endlich auch etwas von der Umgebung. Landschaft hinter Ambo
Fruehstueck in Bako In Bako essen wir gemütlich Frühstück. Da wir so früh gestartet sind, haben wir jetzt auch alle Hunger.
Nekemte ist die letzte größere Stadt auf unserer Route. Wir nutzen den Stopp zum Einkaufen. Einkaufen in Nekemte
Strassenstaub Hinter Nekemte gibt es keine befestigten Straßen mehr. Die Autos lassen dicke Staubwolken hinter sich. Der Staub dringt durch alle Ritzen. Nach kurzer Zeit ist unsere Haut mit einer dicken Kruste aus Staub und Schweiß bedeckt.
Die Fahrt wird zwar anstrengender, aber auch immer interesannter. Alles wirkt hier noch viel ursprünglicher. Immer weniger Autos begegnen uns, dafür um so mehr Fußgänger. Stopp an kleiner Siedlung
Dorfbewohner Von den Dorfbewohnern werden wir neugierig betrachtet. In dieser Gegend kommen nur sehr selten Ferengis vorbei, wie hellhäutige Menschen in Äthiopien oft genannt werden.
Ich entdecke auch meine erste Bananenpflanze. :-) Bananenpflanze
Schuljunge Die nächste Stadt ist bestimmt mindestens 20 km entfernt. Dieser Schuljunge muss jeden Tag viele Kilometer zu Fuß zurücklegen, um zur Schule und zurück zu gelangen.
Ziemlich geschafft kommen wir im Krankenhaus Aira an. Wir laden aus und verbringen die Nacht im Gästehaus. Ankunft in Aira
Abendessen bei Aira Vor dem Schlafengehen fahren wir aber noch ins nächste Dorf zum Abendessen. Ich mag das äthiopische Essen sehr, vor allem die Gewürze, und haue richtig rein.

Zum 1. Teil

Zum 3. Teil

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Letzte Aktualisierung: 26. August 2007

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