Reise nach Äthiopien
vom 27. März 2004 bis zum 20. April 2004

Teil 4: Wasser holen vom entfernten Brunnen und Landwirtschaftsprojekt

Auf den folgenden Seiten möchte ich anhand unserer Fotos etwas über Äthiopien und unsere Reise dorthin erzählen. Mehr Hintergrundinformationen, auch zu laufenden Projekten, gibt es auf unserer Äthiopien-Homepage.
Am heutigen Nachmittag machen wir uns auf den Weg zu einer Wasserquelle. Da es in Chanka nur einen Brunnen gibt, müssen die meisten Einwohner ihr Wasser mit Kanistern von entfernten Brunnen holen. Wir wollen jetzt selbst mal wissen, wie anstrengend es ist, das Wasser nach Hause zu tragen. Weg zur Wasserquelle
An der Quelle Dieser Brunnen ist ungefähr 20 Minuten Fußmarsch von Chanka entfernt. Meist müssen die Frauen und Kinder das Wasser heranschleppen. Das diesmal auch Männer dabei sind, hat eher damit zu tun, das wir als hoher Besuch zur Quelle laufen.
An diesem Brunnen herrscht starker Betrieb und das Wasser läuft nur sehr langsam aus dem Rohr. Wir wollen die Dorfbewohner nicht behindern und beschließen, unser Wasser aus einer anderen Quelle zu holen. Bjoern an Quelle
Karo und Ricarda beim Filmen Bevor wir weiterziehen, nutzen wir den Ort noch für ein paar Filmaufnahmen. Wir versuchen, unsere Eindrücke auf Video festzuhalten, damit sie uns auch später in Deutschland erhalten bleiben.
(Anmerkung: Inzwischen gibt es auch ein Video, dass aus den Filmaufnahmen entstanden ist. Mehr dazu unter www.help-ethiopia.org.)
Auf unserem weiteren Weg begegnet uns dieses Mädchen, das Wasser auf seinem Rücken schleppt... Tragendes Maedchen
Gruppe mit Holz ...und außerdem noch diese Frauen und Mädchen, die Holz tragen.
Jetzt sind wir an der anderen Quelle, die ein normaler Bach ist. Die Wasserqualität hier ist natürlich deutlich schlechter. Trotzdem müssen einige Dorfbewohner aus Kapazitätsgründen hier ihr Wasser holen. Peter holt Wasser
Karo mit Wasserkanister Mit den schweren Wasserkanistern machen wir uns auf den Rückweg zum Dorf.
Die ganze Zeit werden wir von vielen neugierigen Kindern begleitet. Ricarda mit Wasserkanister
Mit Wasser zurueck im Dorf Erschöpft kommen wir zum Einbruch der Dunkelheit wieder in unserer Unterkunft an.
Abends machen wir es uns mit Chips und Zuckerrohr bequem... :-) Franzi, Kumadu und Bjoern im Bett

3. April 2004
Den Vormittag nutzen wir, um uns ein staatlich gefördertes landwirtschaftliches Projekt in der Nähe anzuschauen. Nachmittags geht es dann wieder zum Weiterstreichen zur Schule in Chanka. Nach der Arbeit machen wir noch ein Volleyball-Match mit ein paar Schülern der Schule.

Autofahrt zum Landwirtschaftsprojekt Gemeinsam fahren wir mit unserem Jeep zur Besichtigung des landwirtschaftlichen Projektes.
Ab hier geht es nur noch zu Fuß weiter. Jeep wird geparkt
Franzi und Kumadu Den Fußmarsch nutzen wir gleich noch zum Fotografieren. Hier sind Franzi und Kumadu...
...und hier jetzt noch Kumadu mit mir. ;-) Kumadu und Bjoern
Gruppe an Stau-Bach Jetzt sind wir fast am Ziel. Hier wird ein Bach zur Bewässerung aufgestaut.
Der Staudamm befindet sich allerdings noch im Bau. Staudamm im Bau
Arbeiter am Staudamm Die meisten Arbeiten werden hier ohne die Hilfe von Maschinen gemacht.
Jetzt haben wir die Felder erreicht. Hier werden Ananas angebaut. Bjoern neben Ananas-Feld
Gruppe vor Anpflanzungen Es gibt aber auch noch jede Menge andere Früchte, die hier wachsen.
Zur Feier des Tages werden gleich noch ein paar Ananas für uns geerntet... Geerntete Ananas
Kumadu und Karo beim Ananas-Essen ...die wir auch mit viel Genuss verspeisen. :-)
Bevor es zurück geht, machen wir natürlich noch ein Gruppenfoto vor diesem Bananen-Feld. ;-) Gruppe vor Bananen-Feld

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Letzte Aktualisierung: 5. Januar 2008

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