Reise nach Äthiopien
vom 27. März 2004 bis zum 20. April 2004
Teil 5: Die letzten Tage in Chanka, Regenzeit und Weiterreise nach Dembi Dollo
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Auf den folgenden Seiten möchte ich anhand unserer Fotos etwas über
Äthiopien und unsere Reise dorthin erzählen. Mehr Hintergrundinformationen,
auch zu laufenden Projekten, gibt es auf unserer
Äthiopien-Homepage.
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4. April 2004
Von 7 bis 10 Uhr besuchen wir den Gottesdienst, der für unser Verständnis ziemlich
lange dauert. Danach statten wir dem alten und kranken Pfarrer Abdissa einen Besuch ab, einem
sehr interessanten Menschen. Mittag essen wir später in unserer Unterkunft
zusammen mit dem Gemeinderat. Nachmittags setzt ganz plötzlich die Regenzeit ein.
Am Abend besuchen wir ein paar Familien im Dorf und schauen uns an, wie sie leben.
Abends wird mir dann plötzlich ziemlich schlecht. Das Brot, das ich vorher gegessen hatte,
habe ich wohl nicht vertragen. Den Rest des Abends verbringe ich mit teilweise lauten
Würggeräuschen vor unserer Unterkunft. ;-)
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Nach dem Gottesdienst werden wir noch zusammen mit dem Kirchenchor fotografiert.
Unter den Jugendlichen im Ort gilt es als sehr cool, wenn man es schafft, in den
Chor aufgenommen zu werden. Sie treffen sich immer schon Samstag Abend und
üben die ganze Nacht für den Gottesdienst am Sonntag.
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Mitten am Tag ziehen ganz plötzlich Wolken auf und es fängt ganz
kräftig an zu Regnen. Nachdem es Monate lang staubtrocken war, bilden
sich überall Bäche und Pfützen. Die
kleine Regenzeit hat nun begonnen, die jedes Jahr im April einsetzt.
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Beim Besuch in einer Familie schauen wir uns auch diesen Ofen an, mit
dem früher mal Brot gebacken wurde. Jetzt lohnt sich dieses Geschäft
nicht mehr.
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5. April 2004
Nach meinen Magenproblemen am Abend ruhe ich mich den Vormittag erstmal aus. Der Rest der
Gruppe streicht in der Schule weiter. Nachdem ich aufgestanden bin, erkundigen sich einige
Dorfbewohner, wie es mir geht. Den Nachmittag verbringen wir ganz relaxed auf der Wiese
vor unserer Unterkunft und spielen Karten. Später besuchen wir noch den Markt, denn
heute ist Markttag in Chanka. Am Abend zeigen wir ein paar Fotos von Berlin.
6. April 2004
Eigentlich wollten wir uns am Morgen anschauen, wie die Menschen hier auf den Feldern
arbeiten. Wegen des Regens muss dies allerdings ausfallen. Am Nachmittag streichen wir
an der Schule weiter. Zum Abendessen sind wir bei Getane eingeladen, der vor einigen
Monaten in Berlin zu Besuch war. Später machen wir es uns noch in unserer Unterkunft
gemütlich.
7. April 2004
Heute ist Franzis 18. Geburtstag. Nach dem Frühstück packen wir unsere
Sachen und verabschieden uns von den Menschen in Chanka. Auf der Weiterreise nach
Dembi Dollo begleiten uns ein paar Jugendliche aus Chanka, die mit uns die Zeit dort
verbringen werden. Wir stoppen wieder bei Timos Vater in Gabaa Arrbi und bleiben dort zum
Essen. In Dembi Dollo wohnen wir im Compound der Mekane Yesus Kirche. Abends sitzen wir
dort im Haus der Mädchen zusammen.
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Für Franzis 18. Geburtstag haben wir eine kleine Überraschung vorbereitet.
Wir stehen ganz früh auf und blasen Luftballons auf. Blumen konnten wir
auch noch organisieren.
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Genauso wie Timo in Deutschland, führt sein Vater eine Apotheke in
Äthiopien. Hier schlüpft Timo mal kurz in seine Rolle. ;-)
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Gemeinsam sitzen wir im Garten. Hier Timo mit seinem Vater...
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...und hier noch einmal Timo mit einer seiner Nichten.
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Extra anlässlich unseres Besuches wurde ein großartiges
Büfett zubereitet mit vielen Sorten Fleisch, Soßen und Gewürzen.
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Nach dem Essen machen wir einen Spaziergang durch den Ort und die
umliegende Umgebung.
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Viele andere Menschen sind auch unterwegs. Entweder auf Spaziergängen
wie wir oder auf dem Weg von oder zu ihren Feldern.
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Durch die Regenzeit wird die Natur plötzlich ganz grün und sieht
wunderschön aus.
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Von den Hügeln aus haben wir einen weiten Blick in die Ferne.
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8. April 2004
Nach dem Frühstück gibt es mehrere Gesprächsrunden mit Kirchenvertretern
und Mitarbeitern von Hilfsorgaisationen. Am Nachmittag besuchen uns Elke und Michel. Beide
leben seit einigen Jahren in Äthiopien und arbeiten hier in Entwicklungsprojekten mit.
Zusammen fahren wir in das Zentrum von Dembi Dollo und schauen uns die Stadt an. Zum
Abendessen kehren wir in unsere Unterkunft zurück und sitzen später noch lange
in der lauen Nacht auf der Wiese vor unserem Haus zusammen.
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Die freie Zeit nutzen wir für weitere Flmaufnahmen und zum Fotografieren
auf unserem Compound.
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Auch hier wird für uns herrlich gekocht. Diese Kekse sind sehr lecker.
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Zur Begrüßung bekommt jeder von uns ein T-Shirt geschenkt.
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Der ganze Compound wird von unzähligen Affen bewohnt. Sie machen viel
krach, springen auch mal mit voller Wucht von den Bäumen auf die Dächer.
Zu den Menschen halten sie aber immer Abstand, den sie trotz der großen
Neugierde nicht aufgeben.
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Zusammen mit Elke und Michel trinken wir etwas in diesem Cafe in Dembi Dollo.
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Wir fahren auf der Ladefläche des Jeeps durch die Stadt. Das macht
riesigen Spaß und wir kommen uns teilweise wie Popstars vor,
denen die Kinder in den Straßen fröhlich zuwinken.
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Dieses Bild sieht man in Äthiopien oft: Kinder, die ihre kleinen
Geschwister aufziehen müssen, weil die Eltern bereits gestorben sind.
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Wir schauen uns kurz den Markt von Dembi Dollo an. Allerdings ist es schon
spät und die meisten Händler haben ihre Stände schon
abgebaut.
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Wir sind ziemlich erstaunt, wie große Kirchen es hier gibt uns
wie viele Menschen an den Gottesdiensten teilnehmen.
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Letzte Aktualisierung: 6. Januar 2008
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