Reise nach Äthiopien
vom 27. März 2004 bis zum 20. April 2004
Teil 8: Auf dem Merkato
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Auf den folgenden Seiten möchte ich anhand unserer Fotos etwas über
Äthiopien und unsere Reise dorthin erzählen. Mehr Hintergrundinformationen,
auch zu laufenden Projekten, gibt es auf unserer
Äthiopien-Homepage.
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16. April 2004
Heute wollen wir auf den Merkato, das ist der größte Markt in Afrika.
Vormittags fahren wir,
auf drei Taxis aufgeteilt, los zum Markt. Da nur zwei Leute unserer Gruppe amharisch sprechen,
können wir uns im dritten Taxi nicht mit dem Fahrer verständigen. Natürlich
verlieren wir die anderen und stehen plötzlich allein mit dem Taxifahrer auf dem riesigen Markt.
Der holt einen englischsprechenden Freund heran, der uns auf dem Merkato herumführen will.
Erst lassen wir uns darauf ein, dann wird uns das Ganze aber
unheimlich. Andere Europäer haben uns schließlich vorher erzählt,
sie würden sich niemals auf den Merkato trauen. Wir gehen zum Taxi zurück und
warten dort. Unsere Rettung ist Kumadu, die im anderen Taxi saß und jetzt überall herumfragt,
ob irgend jemand ein paar Ferengis (so werden die Weißen genannt) gesehen hat. Sie findet
uns schließlich und unsere gemeinsame Entdeckungstour auf dem Markt kann losgehen.
Am Abend kehren wir in die Hermannsburger Mission zurück und lassen dort zusammen nochmal
unsere bisherige Reise Revue passieren.
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Man hat auf dem Merkato den Eindruck, dass man sich in einem großen Stadtbezirk
befindet, der nur aus Läden besteht.
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Kumadu verhandelt mit den Händlern, so dass wir unsere Einkäufe
zu einem günstigen Preis bekommen.
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Aber auch als Kaufberaterin hilft Kumadu uns mächtig... ;-)
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Zwischendurch erfrischen wir uns mit diesen leckeren Säften. Auch wenn
uns später gesagt wird, dass wir ja wahnsinnig seien, einfach irgendwelche
Säfte zu trinken, ohne zu wissen, ob wir die mit unseren europäischen
Mägen überhaupt vertragen.
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Hier kann man wirklich alles bekommen. Wir kaufen ein paar leckere Teesorten,
die wir mit nach Deutschland nehmen wollen.
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Ich nutze die Gelegenheit und lasse mir einen Anzug nähen. Der maßgeschneiderte
Anzug kostet mich inklusive Hemd und Krawatte umgerechnet 70 Euro.
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Der Schneider lässt sich gleich auch noch mit uns fotografieren.
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Die Schneider haben hier Modekataloge aus der ganzen Welt und nähen
wirklich jedes Kleidungsstück sehr professionell nach.
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Ricarda hat sich auch ein Kleid nähen lassen.
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Mit den schon gekauften Sachen drängeln wir uns durch weitere Läden.
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Wieder zurück in unserer Unterkunft probieren Franzi und ich gleich nochmal die
neu gekauften Sachen an.
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Auch Ricarda trägt ihr neues Kleid.
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Neben Anziehsachen haben wir auch noch Souvenirs und Lebensmittel eingekauft.
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Karo hat sich ein traditionelles Gewand gekauft.
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Hier gibt es auch traditionelle Gewänder für Männer. Dieses
hat sich Peter gekauft.
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Letzte Aktualisierung: 25. März 2008
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