Reise nach Äthiopien
vom 27. März 2004 bis zum 20. April 2004

Teil 9: Fahrt nach Fantalle und die letzten Tage in Addis

Auf den folgenden Seiten möchte ich anhand unserer Fotos etwas über Äthiopien und unsere Reise dorthin erzählen. Mehr Hintergrundinformationen, auch zu laufenden Projekten, gibt es auf unserer Äthiopien-Homepage.

17. April 2004
Noch sehr verschlafen starten wir um 5:30 Uhr unsere Fahrt nach Fantalle. Unseren ersten Stopp machen wir in Adama, wo wir frühstücken und Aster und Lenza Gudina von der Gudina Tumsa Foundation treffen. Sie begleiten uns zu den Karayuu-Oromos nach Fantalle, um uns dort die Schulprojekte ihrer Hilfsorganisation zu zeigen. Am Abend kehren wir nach Addis zurück. Obwohl der Tag anstrengend war, ist für uns heute noch nicht Schluss. Schließlich müssen wir ja auch noch das Nachtleben von Addis erkunden. ;-) Wir starten in einer Bar mit traditionellem Tanz, später geht es weiter in eine moderne Disko. Als unser Geldverwalter komme ich hier schnell in Nöte. Eine Flasche Wein kostet hier 6 Euro. Zum Vergleich: auf dem Land haben wir für insgesamt 12 Euro alle in einem Hotel schlafen können. In der Disko kratzen wir also unsere Geldvoräte aus den Taschen zusammen und haben dann noch einen schönen Abend. Um 4 Uhr kommen wir zurück in unsere Unterkunft.

Nachdem die Sonne aufgegangen ist, sehen wir auf der Fahrt nach Fantalle auch mehr von der Umgebung. Hier sieht es anders aus, als auf dem Weg nach Chanka, aber es ist wunderschön. Außerdem ist es herrlich, auf richtigen Asphaltstraßen zu fahren. ;-) Strasse nach Fantalle
Fruehstueck in Adama In Adama bekommen wir ein leckeres Frühstücksbüfett serviert.
Später begegnen uns sogar Kamele am Straßenrand. Kamele am Strassenrand
Schueler in Fantalle Vor Kurzem gab es in Fantalle noch keine Schulen. Die Gudina Tumsa Foundation hilft dabei, dass die Kinder jetzt auch hier Lesen und Schreiben lernen können.
Wir erkunden auch noch die Umgebung. Hier haben starke Regenfälle Teile der Straße weggespült. Graben auf Strasse
Fahrt zu den Huetten Jetzt machen wir uns auf den Weg zu einigen Karayuu-Oromos, die noch in ganz traditionellen Hütten leben.
So sehen die Hütten von außen aus. Huette von aussen
Gruppe in Huette Wir sind sehr erstaunt, wie man in so einer einfachen Unterkunft leben kann.
Hier beobachten wir einen Skarabäus-Käfer, wie er seine Eier in dieser Lehmkugel wegrollt. Skarabaeus-Kaefer mit Kugel
Felder in Fantalle Auch diese Felder besichtigen wir noch und haben hier außerdem einen wunderschönen Blick auf die Berge.
Jetzt geht es wieder zurück nach Addis. Rueckfahrt aus Fantalle
Hotel in Adama In Adama stoppen wir wieder und essen in diesem Luxushotel. Dieses Hotel passt so gar nicht nach Äthiopien. Man sieht hier dicke weiße Kinder im Pool umherplantschen, deren Eltern gelangweilt im Liegestuhl daneben liegen.
Abends ist es dann soweit: jetzt sitzen wir im Taxi in die Innenstadt von Addis, um dort das Nachtleben zu erkunden. Taxi zur Disko
Gruppe in Bar Wir starten in dieser traditionellen Bar. Während wir noch unsere Getränke wählen, wird hinter uns schon fleißig getanzt.
Als nächstes sind diese Frauen mit Tanzen an der Reihe. Frauen beim Tanzen
Maenner beim Tanzen Auch diese Männer geben alles. :-)
Später "darf" Ricarda auch noch mittanzen... Ricarda beim Tanzen
Franzi beim Tanzen ...und Franzi kommt auch noch dazu.
Auch wenn es Spaß macht zuzuschauen, wollen wir jetzt weiter in eine "richtige" Disko ziehen. Tanz mit bunten Kleidern

18. April 2004
Nach ca. 4 Stunden Schlaf schleppen wir uns zum Frühstück. Später schauen wir ein Video und gehen dann wieder ins Bett. Es regnet und hagelt zwischendurch auch immer wieder kräftig. Am Nachmittag sprechen wir mit einem deutschen Theologen, der in Äthiopien arbeitet. Abends gibt es dann noch ein Highlight: wir gehen chinesisch Essen. Und das in Äthiopien... ;-)

Unterkunft bei Regen Immer wieder ziehen kräftige Regenschauer vorbei. Und das in einem Land, das wir vorher für sehr trocken gehalten haben.
Das chinesische Restaurant ist sehr vornehm und das Essen äußerst lecker. Im chinesischen Restaurant

19. April 2004
Heute haben wir einen Termin in der deutschen Botschaft und werden dort vom Kulturattaché empfangen, der uns viel zur offiziellen Position der Bundesregierung zur Situation in Äthiopien erzählt. Am Nachmittag fahren wir noch einmal zum Merkato, um ein paar Sachen dort abzuholen. Abends heißt es dann packen und Geschenke verteilen. Bis spät in die Nacht schauen wir noch Filme auf Video.

20. April 2004
Nach ganz kurzem Schlaf stehen wir um 3 Uhr auf, um dann um 5 Uhr am Flughafen zu sein. Um 7 Uhr startet unsere Maschine in Richtung London. Nach einer Zwischenlandung in Alexandria kommen wir dort auch um 15 Uhr an. Wir müssen noch bis 19 Uhr warten, dann geht unser Flug nach Berlin. Dort treffen wir um 22 Uhr in Tegel ein.

Gruppen zurueck in Berlin Jetzt sind wir wieder zurück in Berlin, in einer Welt, die uns plötzlich fremd und komisch vorkommt. Alles ist plötzlich so anders...

Zum 8. Teil

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Letzte Aktualisierung: 29. März 2008

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