Reise nach Chile
vom 16.03.2001 bis 07.04.2001
Teil 6
Iquique und Geisterstädte in der Wüste
27. März 2001
Mit dem Bus fahren wir nach Iquique (7 Stunden Fahrzeit). Dort unternehmen
wir einen Stadtbummel. Am Abend findet ein Fußballspiel zwischen Chile
und Peru statt. Alle Restaurants sind gnadenlos überfüllt. Gut versteckt,
in der ersten Etage eines Wohnhauses, entdecken wir noch ein Restaurant. Hinter
einer Säule, die den Fernseher verdeckt, finden wir noch Platz.
|
Iquique wird auf der einen Seite durch den Pazifik begrenzt, auf
der anderen Seite türmt sich die Wüste als steile Felswand auf.
|
|
Diese Stadt bildet eine steuerfreie Zone, hat aber in der
Vergangenheit neben starkem wirtschaftlichen Aufschwung auch
große Krisen erlebt.
|
|
28. März 2001
Wir unternehmen eine geführte Tour. Dabei besichtigen wir die
Geisterstädte Santa Laura und Humberstone. Außerdem besichtigen wir
noch Geoglyphen, mehrere Kirchen, nette Städtchen und gehen in einer
heißen Terme baden.
Am Abend fahren wir mit dem Bus nach Calama ab. Obwohl wir relativ viel
Geld für die Fahrt bezahlt haben, ist der Bus ziemlich schrottig. Da
hat uns wohl jemand über das Ohr gehauen ...
|
Santa Laura befindet sich mitten in der Wüste. Früher wurde hier
Nitrat abgebaut. Durch dieses Geschäft ...
|
|
... gelangten viele Menschen zu
Reichtum. Eine erste Krise gab es im ersten Weltkrieg, da
keine Schiffe für den Transport nach ...
|
|
|
... Nordamerika und Europa zur Verfügung standen.
Als später in Deutschland die künstliche Nitrat-Herstellung
erfunden wurde, ...
|
|
... lohnte sich der Abbau nicht mehr.
Dies führte zum Niedergang Santa Lauras, das zur Geisterstadt
wurde.
|
|
|
In Humberstone wohnten die Menschen, die in Santa Laura arbeiteten.
Hier sieht man den Markt.
|
|
In dieser Großküche wurde das Essen für alle Bewohner gekocht.
|
|
|
Ein Garten in Humberstone (zumindest das, was übrig ist).
|
|
Von diesem Haus sind noch Wände und Boden erhalten.
|
|
|
Hier sieht man eine typische Straße in Humberstone.
|
|
Das Kino verbreite noch das Flair der 20er Jahre. Allerdings
ist es für Filmaufnahmen gerade renoviert worden.
|
|
|
Für Filmaufnahmen wurde auch dieser Straßenzug restauriert.
|
|
Dieses Haus ist nur eine Attrappe, die für die Filmaufnahmen
hier aufgebaut wurde und nur aus einer Vorderwand besteht.
|
|
|
Unser nächster Halt erfolgt bei den Geoglyphen. Das sind ...
|
|
... Bilder, die die Ureinwohner ...
|
|
|
... an den Bergen erzeugt haben.
|
|
Mitten in der Wüste finden wir einen verlassenen alten Bahnhof.
|
|
|
In vielen Kirchen findet man diese Heiligen beim Abendmahl.
Auf mich wirkt das Ganze etwas kitschig.
|
|
Der Altar dieser Kirche.
|
|
|
Dieses Dorf wird einmal im Jahr zur Pilgerstätte für viele
Menschen.
|
Zum 5. Teil
Zum 7. Teil
Zurück zur Fotoübersicht
| Vielen Dank an
Lothar,
dass er sich mit dem Einscannen der Fotos
so viel Arbeit gemacht hat. |
|
Letzte Aktualisierung: 23. Februar 2007
|
|