Reise nach Chile
vom 16.03.2001 bis 07.04.2001
Teil 7
Chuquicamata (die größte offene Kupfermine der Welt),
Calama und Sant Petro de Atacama
29. März 2001
Um 5 Uhr treffen wir in Calama ein. Es ist kalt und die ganze Stadt (bis
auf ein paar Taxifahrer) scheint zu schlafen. Wir suchen uns eine
Unterkunft. Die Besitzerin möchte für die fast beendete Nacht noch den
vollen Preis haben und lässt sich auf keine Diskussion ein. Wir bezahlen
und legen uns noch kurz ins Bett.
Um 8 Uhr stehen wir auf und fahren mit
einem Taxi nach Chuquicamata, der größten offenen Kupfermine der Welt.
Die Besichtigung geht von 9 bis 12 Uhr. Allerdings hat man eher den
Eindruck, es handelt sich um eine Werbeveranstaltung für die dort
tätige Kupferindustrie. Mit einem Hightech-Bus fahren wir über das
Gelände. Unser Reiseführer spricht so schnell Englisch, dass man kaum
etwas versteht. Ist aber auch nicht so schlimm, denn er reiht sowieso
nur Statistiken aneinander. Ab und zu kommt (wie in der Schule) eine
Rückfrage, ob auch alle zugehört haben. Er betont auch immer wieder,
dass diese kein Urlaubsausflug sei, weil wir uns in einem
Industriegebiet befänden. Sollte jemand die Gruppe um ein paar Meter
verlassen, wolle er die ganze Fahrt sofort abbrechen. Im Großen
und Ganzen ist dieser Ausflug aber trotzdem sehr interessant. Die
Größe dieser Kupfermine beeindruckt stark. Wir treffen auch das
erste Mal andere deutsche Rucksacktouristen.
Zurück in Calama, machen wir einen Stadtbummel. Nach einem kurzen
Mittagsschlaf fahren wir in einen Park am Stadtrand. Später essen
wir in der Stadt Abendbrot.
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Die Größe der Arbeitsgeräte hier ist einfach unvorstellbar.
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In dieser Baggerschaufel würde man sicherlich keine Platzprobleme
bekommen.
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Ein Blick ins Innere der Kupfermine. Ein Auto benötigt eine halbe
Stunde, um von unten nach oben zu gelangen.
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Die wahre Größer der LKWs (und auch der Straßen) ...
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... kann man erst auf diesem Foto erkennen.
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Hier kann man sich ein paar Gesteinsreste als Andenken mitnehmen.
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Der aufgewürbelte Staub bringt die Leute hier zum Husten, obwohl die Anlage
nach Angaben der Betreiber so umweltfreundlich sein soll.
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Wie in der Schule, dürfen wir uns hier die Elektolyse bei der
Kupferherstellung erklären lassen.
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Am Abend genieße ich diesen Rindfleischburger, der bestimmt
BSE-frei ist. ;-)
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30. März 2001
Um 8.30 Uhr starten wir mit dem Bus nach Sant Petro de Atacama. Dort bauen
wir in aller Ruhe unser Zelt auf. Später besichtigen wir noch dieses nette
Wüstendorf. Abends schauen wir uns noch einige Restaurants an.
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Auf dem Weg zum Busbahnhof durchqueren wir diese Straße.
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Hier haben wir mitten in der Wüste eine Panne, die aber nach
einer knappen Stunde behoben ist.
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Am Abend sitzen wir in diesem gemütlichen Restaurant in Sant Petro.
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Wir trinken natürlich Pisco Sour.
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31. März 2001 (bis Nachmittag)
Wir leihen uns Fahrräder aus und wollen damit in die Salzwüste fahren.
Die Frau vom Verleih rät uns von der Salzwüste ab, allerdings verstehen
wir ihr Spanisch nicht richtig und wissen nicht genau, was sie sagt.
So machen wir uns dann trotzdem auf den Weg. Wir fahren eine lange Zeit
auf einer Landstraße durch die Salzwüste entlang. Dann biegen wir vom
Weg ab und fahren ein großes Stück quer Feld ein. Der Boden ist wirklich
nicht zum Fahrradfahren geeignet, häufig bleiben wir stecken.
Nach unserer
Mittagspause wollen wir zurückfahren. Wir stellen fest, dass alle unsere
Reifen mit vielen Kakteenstacheln durchstochen sind. Mühsam schieben wir
die Fahrräder bis zur Straße zurück. Normalerweise kommt hier nur alle
zwei Stunden ein Auto vorbei. Doch wir haben Glück: Als wir die Straße
erreichen, kommt gerade ein Bus angefahren, der uns zurückfährt.
Der Besitzer des Fahrradverleihs schaut mitleidig auf die Räder,
verspricht uns aber trotzdem, die Reifen bis zum Nachmittag zu
reparieren.
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Bisher verläuft unsere Radtour in die Salzwüste noch recht
erfolgreich.
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Der Weg durch die Wüste ist recht beschwerlich.
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In der prallen Mittagssonne machen wir erstmal Pause. Als wir
dannach zurückfahren wollen, entdecken wir unsere kaputten Reifen.
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Während unsere Fahrräder repariert werden, laufen wir durch Sant
Petro und Umgebung. Dabei entdecken wir diese Brücke, die bei einem
Unwetter zerstört wurde.
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Hier blickt man auf die Oase, in der sich Sant Petro befindet.
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Zum 6. Teil
Zum 8. Teil
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| Vielen Dank an
Lothar,
dass er sich mit dem Einscannen der Fotos
so viel Arbeit gemacht hat. |
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Letzte Aktualisierung: 23. Februar 2007
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